Christlich Demokratische Union Deutschlands
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Infofahrt ins Montafon 04. - 06.10.2010

Abfahrt war gegen 7.00 Uhr und alle Mitfahrenden wurden in ihren Heimatorten
"aufgesammelt". Nach ca. 2 Stunden Fahrt machten wir eine kleine Vesperpause
mit Brezeln und Gerauchtem:
    

Nach einer weiteren Stunde trafen wir in Weingarten bei Schuler-Müller Weingarten
ein. Der Produktionsleiter hat höchstpersönlich die Führung übernommen.
Wir konnten eine Produktion und Fertigung anschauern, die die Dimensionen
einer normalen Produktion übertrifft. Alles ist größer. Leider war das Fotografieren
in den Hallen verboten, so daß ich nur in der Kantine entsprechende Bilder machen
konnte.
      

Die Fahrt ging weiter nach Ravensburg, wo wir eine Stadtführung von einem kom-
petenten Mann geniesen konnten. August Schuler, seines Zeichens Fraktions-
vorsitzender der CDU im Stadtrat Ravensburg und sonstigen "Ämtern" in der Stadt
konnte uns seine Stadt mit hohem Wissen näher bringen.
     
     

Die Fahrt führte uns dann weiter ins Montafon nach Gaschurn. Unser Reiseleiter hatte ein
hervorragendes Hotel ausgesucht: Schwimmbad, Sauna etc. alles dabei! Dies wussten
wir zu nutzen. Jeden Morgen sprangen wir Punkt 7 Uhr ins Schwimmbad und ins Freibad.
Dies konnte durch eine "Schleuse" beschwommen werden.
     
       

Am 2. Tag fuhren wir nach Parternen zum Kopswerk I, um einen Film über die Entstehung
des Pumpspeicherkraftwerks Kops II anzusehen. Wir mussten uns in zwei Gruppen auf-
teilen, damit wir alles genau verfolgen konnten. Die einen fuhren zuerst ins Kops II und
die anderen schauten den Film an. Es ist eine gigantische Leistung was hier geschaffen
wurde. Man spricht hier nicht von Gramm oder Millilitern, sondern von Tonnen und Litern.
Die Anlage Kops II ist im Stande, von 0 auf 100 in 20 Sekunden zu fahren. Dabei werden
in Volllast 500 MW erzeugt.
     
     
Das Wetter meinte es nicht so gut mit uns an diesem Tag. Wir fuhren zum Essen an den
Silvretta Stausee. Für alles weitere war keine Möglichkeit, selbst die Fahrt an den Kops
Stausee hätten wir uns sparen können. Wir sahen nicht einmal die Staumauer. Ein Ab-
stecher nach Galltür, wo am 23. Februar 1999 eine Lawine das Leben so stark verändert
hat, scvhloß sich noch an. Zurück im Hotel konnten wir am Abend noch einen Diavor-
trag früherer Infofahrten erleben. Ebenso sahen wir einen schwarz/weiss Film über den
Bau des ersten Kraftwerks der Österreichischen Alpenregion. Wieviel Mühe mussten die
Arbeiter früher aufbringen, um den Bau zu vollenden.

Am 3. Tag wurden wir für alles entschädigt. Das Wetter zeigte sich von seiner besten
Seite und wir konnten ohne Reue an den Lüner Stausee fahren. Durch die Serpentinen,
immerhin waren 34 Kehren eingebaut, fuhr unser Fahrer Siegfried Knaupp wie ein junger
Schnösel, dabei ist er immerhin schon 73 Jahre alt. Er hatte sein Fahrzeug in jeder
Situation im Griff. Oben angekommen, sahen wir schon auf einen klaren See.
     
     

Nach diesem wunderbaren Erlebnis konnten wir beruhigt in Richtung Heimat fahren, um
in Weingarten die Bassilika zu besichtigen. Dort erwartete uns bereits der Stadführer und
Bassilikakenner Herr Stadtmiller. Er erklärte uns die ganzen Zusammenhänge der
Benediktiner und des kulturellen Lebens in der früheren Zeit. Mit viel Einfühlungsver-
mögen und Wissen war dieser Mann bei der Sache. Er war 20 Jahre Realschullehrer in
Laichingen und somit ein echter Älbler, den wir auch verstanden.
     
     
     
Den Abschluß bildete ein Besuch in der Brauereigaststätte in Bad Schussenried. Mit einem
deftigen Abendessen konnten wir nochmal die Infofahrt Revue passieren lassen. Jeder
war der Meinung, daß unser Reiseleiter Helmut Vöhringer wierder alles super organisiert
hat und ein Superprogramm zusammengestellt hatte.
Vielen Dank unserem Vorsitzenden und wir hoffen, daß er es noch recht lange organisiert.


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